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Aktuelles und Wissenswertes

Damit Sie immer gut informiert sind, recherchieren wir für Sie. Nachrichten über neueste Trends in der Studien- und Berufswelt spüren wir auf und  fassen diese für Sie kurz und bündig zusammen. In unserem Download-Bereich geben wir unseren Kunden die Möglichkeit, sich mit einer Fülle von Infos zu Studiengängen und Wissensportalen, Fachmagazinen und zum Bewerbungsverfahren zu versorgen.

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FALSCHE STUDIENWAHL

JEDER 7. DEUTSCHE IST DAVON ÜBERZEUGT, DAS FALSCHE STUDIUM ODER DEN FALSCHEN BERUF GEWÄHLT ZU HABEN. JEDER VIERTE HAT INNERLICH GEKÜNDIGT.

Dieses belegt eine Studie des Personaldienstleisters Kelly Services bzw. das Meinungsforschungsinstitut Gallup. Die massenhaft verfehlte Berufswahl ist nicht nur ein persönliches Dilemma, sondern auch ein volkswirtschaftliches Problem. Trotz oder gerade wegen der enormen Freiheiten, die man bei der Berufswahl hat, scheitert ein Großteil an der richtigen beruflichen Weichenstellung fürs Leben.
Woran liegt das? 
Unsere Ansprüche an eine Berufstätigkeit sind sehr hoch, u.a., weil wir keine klare Trennung zwischen Freizeit und Beruf mehr haben, weil wir deutlich länger arbeiten müssen, als z. B. in der Vorkriegszeit, weil die Belastungen und Anforderungen gestiegen sind, sicherlich auch, weil wir selbstbestimmter, autonomer sind und auch mehr Selbstverantwortung tragen Der Beruf soll uns heute nicht nur ernähren, sondern auch anregen, herausfordern, stimulieren und die Persönlichkeit entfalten, ev. Ansehen und Prestige ermöglichen. Die Wünsche sind vielfältig und stark abhängig von der eigenen Individualität. Die Wahrnehmung dieser Wünsche ist sehr diffizil, dauert häufig lange und wird erschwert durch die geheimen oder offen Ansprüche unserer Umgebung: der Eltern, der Nachbarn, der Gesellschaft, der Medien etc.. Fehlentscheidungen als Folge der Unkenntnis des Ichs sind vorprogrammiert und fallen häufig erst nach einer Reihe von Berufsjahren auf: Stellt man nämlich die Bedürfnisse nach Erfüllung jeden Tag zurück, lässt die Spannkraft peu a peu nach, die Abwehrhaltung wird stärker; irgendwann kommt das Burnout. 
Vgl. ZEIT-Artikel vom 24.10.2014: Wann Arbeit glücklich macht
Das Projekt der NRW Landesregierung " Kein Abschluss ohne Anschluss", KAoA, trägt dazu bei, dass Jugendliche nach der Schule ohne Warteschleifen in die Berufsausbildung oder ein Studium kommen und fördert das Nachdenken über die berufliche Zukunft bei den Betroffenen. Ob die Schule die Zeit, das Fachwissen und die Distanz, die für eine Beratung nötig ist, aufbringen kann, bleibt abzuwarten.

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INTERNATIONAL MOBIL

EIN HÖHERES EINKOMMEN ERZIELEN HOCHSCHULABSOLVENTEN, DIE WÄHREND DES STUDIUMS EINE ZEIT IM AUSLAND VERBRACHTEN.

Der Vorteil beträgt 5 Jahre nach dem Examen in international ausgerichteten Unternehmen bis zu 8 Prozent.
Über ein Viertel aller deutschen Studenten , die aktuell in einem Erst- oder Masterstudium immatrikuliert sind, haben mindestens einen studienbezogenen Auslandsaufenthalt absolviert. Neben dem Studium zählen dazu Praktika, Projektarbeiten, Sprachkurse, Studienreisen, Teilnahme an Sommerschulen.
Wirtschafts- und Sprachwissenschaftler (36 bzw. 33 Prozent) liegen an der Spitze, bei den Naturwissenschaften und Ingenieurwissenschaften sind es mit 20 und 19  Prozent  weniger.
Vergleichsweise oft sind auch Medizinstudenten (29 Prozent) im Ausland, weil sich einige Länder (z. B. Ungarn) auf deutsche Numerus-clausus-Flüchtlinge spezialisiert haben.
Fremdsprachliche und interkulturelle Kompetenzen sind in einem globalisierten Arbeitsumfeld besonders wichtig, deshalb sollte der Auslandsaufenthalt im Rahmen eines Studiums ermöglicht werden. (iwd 51/52,14, S.4-5)

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PÄDAGOGEN ALS ERZIEHER

90 % DER GYMNASIAL- UND GRUNDSCHUL-ELTERN SCHÄTZEN DAS EXPERTENWISSEN DER LEHRER IN SACHEN ERZIEHUNG.

Dieses zeigt eine aktuelle Umfrage des Allensbach-Instituts im Auftrag der Vodafone Stiftung. Ob man den Zehnjährigen schon ein Smart-Phone kaufen, den Schülern bei den Hausaufgaben helfen sollte oder welche weiterführende Schule gut für den Nachwuchs wäre, solche oder ähnliche Fragen werden lieber mit den Lehrern als im Freundeskreis diskutiert. Lehrer müssen sich ihrer Co-Erzieher Rolle stellen, daran geht kein Weg vorbei. Nur muss man ihnen auch Zeit für die wachsenden Aufgaben einräumen und ihnen Helfer zur Seite stellen. nach: "Wir gehen gern in die Schule" in: DIE ZEIT/Chancen 12.3. 2015

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